Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Akelei ist eine farbenfrohe, sehr vielgestaltige Staude, die sich selbst gerne aussäht. Nach der Blüte im Mai ziehen die Blätter im Sommer teilweise ein, so dass es schwierig ist, die Horste im Herbst für die Vermehrung zu teilen. Es ist aber sehr einfach, die leicht wachsenden Stauden aus Samen zu ziehen. Hierzu werden die Samen in Töpfe oder Saatschalen ausgesät und nur leicht mit Erde bedeckt. Nach einer Keimzeit von etwa drei Wochen werden die Keimlinge pikiert, um dann Anfang Oktober an ihren entgültigen Standort verpflanzt zu werden.
Ein halbschattiger bis sonniger Standort mit lehmigem, aber kalkarmem Boden ist optimal. Der Boden sollte immer feucht und humos sein. In einem naturgemäßen Beet kann man die Aussaat auch den Stauden selbst überlassen und sich dann im folgenden Frühjahr von den charmanten Blüten überraschen lassen. Der Gattungsname Aquilegia leitet sich wahrscheinlich von dem lateinischen Wort aquila für Adler ab und bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Blütensporne mit Adlerkrallen. Möglicherweise stand aber auch das lateinische Wort aquilegium für Wasserbehälter bei der Namensgebung Pate, weil die Kelchblätter der Pflanze eine ähnliche Form aufweisen. Die deutsche Bezeichnung ist aus dem lateinischen hervorgegangen.
Die wilde Akelei (Aquilegia vulgaris) ist in der freien Natur geschützt und steht auf der roten Liste.
Übrigens: alle Akeleiarten sind giftig!

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