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ApfelblüteApfel   ApfelApfel   ApfelApfel

Malus domestica Borkh.
(Rosaceae, Rosengewächs)
Apfel

Vorkommen: nördliche, gemäßigte Zone
Wuchshöhe: ca. 10 bis 15 m
Platzbedarf: schwachwüchsig 2 bis 2,5 m², Hochstamm ca. 30 m²
Fruchtzeit: September bis Oktober
Blütenfarbe: weiss-rosa
Standort: tiefgründig, humos, hell und sonnig

Allgemeines zu Standort und Pflege: Bei uns ist der Apfel die bekannteste und wichtigste Obstart. Der Baum selbst ist winterhart. Ihm dürfte das Winterwetter nichts ausmachen. Spätfrost kann die Blüte jedoch stark beeinträchtigen. Wo Spätfröste vorkommen, sollten Apfelbäume deshalb lieber an einem geschützten Ort stehen. Apfelbäume müssen hell und sonnig stehen, wenn sie Früchte tragen sollen. Der Apfel wächst in allen nährstoffreichen Böden, am besten jedoch in mit durchgerottetem organischem Material angereicherten. Im Frühjahr wird ein Volldünger gegeben und die Baumscheibe ein- bis zweimal jährlich mit gut verrottetem Kompost abgedeckt. Während Trockenperioden ist von Zeit zu Zeit zu wässern. Damit ein Apfelbaum gesund und kräftig bleibt, ist regelmäßiges Zurückschneiden notwendig. deshalb Alles alte und nach innen wachsende Holz wird weggeschnitten,Ddamit die Apfelkrone immer licht und locker bleibt. Der Winterschnitt ist bei regelmässigem Fruchtertrag und bei geringem Triebewachstum vorzuziehen, er regt das Holzwachstum an. Bei sehr starkem Wachstum und überreichen Fruchtansätzen ist es angebracht, im August zu schneiden und, sobald die Früchte walnußgroß sind, auszudünnen. Man lässt ein bis zwei Früchte pro Fruchtstand stehen. Die verbleibenden Äpfel werden dadurch größer, intensiver in Farbe und im Geschmack, ausserdem kann der Baum wieder genügend Fruchtknospen für das nächste Jahr ausbilden. Sobald sich die Früchte leicht vom Stiel lösen, kann die Ernte beginnen.

Der Befall durch Apfelwickler und Pilzkrankheiten wie Mehltau, Schorf sowie der sehr gefürchtete Feuerbrand gehören zu den häufigsten Schadbildern.


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