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BuschbohnenBuschbohnen   BuschbohnenBuschbohnen

Phaseolus vulgaris L.
(Fabaceae)
Buschbohnen

Herkunft: Mittel- und Südamerika
Pflanztermin: Mai bis Juli
Ernte: Ende Juni bis September
Standort: humose, locker, sandig-lehmig
Licht: sonnig

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Buschbohnen sind sind ein leicht anzubauendes Gemüse, sie brauchen im Gegensatz zu den Stangenbohnen keine Stütze und bieten eine schnelle Ernte. Sie gelten als verhältnismäßig widerstandsfähig gegenüber Trockenheit, nach der Hauptblüte und zur Hülsenbildung ist das Wasserbedürfnis am grössten. Sonnige, warme, windgeschützte Lage an einem humosen, lockeren, sandig-lehmigen Standort ist günstig. Durch regelmäßiges Pflücken erzielt man die besten Erträge. Die Wurzeln der Bohnenpflanze enthalten sehr viel Stickstoff, so dass man nach der Ernte die Wurzelrückstände im Boden lassen kann, wo sie die Pflanzennährstoffe frei setzen. Frühestens im dritten Jahr sollten erneut Bohnen auf demselben Beet angebaut werden. Da Bohnen sehr kälteempfindlich sind, sollte keinesfalls vor Mitte Mai im Freiland gesät werden. Wenn man die Samen ca. 24 Stunden in Wasser quellen lässt, keimen sie schneller. Buschbohnen werden vorwiegend mit jeweils fünf bis sechs Bohnensamen in 40 cm Abstand in Horstsaat ausgelegt. Die Bohnen sollten nicht tiefer als 2 cm in die Erde kommen. Wenn Bohnen beim Biegen glatt durchbrechen und noch keine Kernausbuchtungen zeigen, sind sie reif. Niemals bei Nässe die Bohnen ernten oder anfassen.

Bohnenkraut zwischen den Buschbohnen anzubauen, hilft als natürliche Abwehr gegen Läuse.

Nur ausreichend lange gekocht sollten Bohnen verzehrt werden, der enthaltene Giftstoff Phasin wird beim Erhitzen abgebaut.

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