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BuschwindröschenBuschwindröschen   BuschwindröschenBuschwindröschen

Anemone nemorosa L.
Ranunculaceae, Hahnenfussgewächse)
Buschwindröschen

Beschreibung: früh blühende Waldpflanze
Herkunft: Europa, Asien, Nordamerika
Wuchshöhe: 10 bis 25 cm
Blütenzeit: März bis Mai
Blütenfarben: weiss, gelb
Standort: nährstoffreich, frisch, mässig sauer, humos
Licht: leicht schattig


Allgemeines zu Standort und Pflege: Ab März zeigt das zu den ersten Frühlingsboten zählende Buschwindröschen die strahlend weissen Sternblüten mit leuchtend gelben Staubfäden über den geteilten dunkelgrünen Blättern. Dann bedeckt es weite Flächen. Der rhizomähnliche Wurzelstock wird in humusreichen Boden im Herbst etwa 5 cm tief, an leicht schattigen Standort eingepflanzt. An ungestörten Plätzen im Garten, unter Gehölzen gedeiht das Buschwindröschen am besten. Für die genügsame Wildpflanze ist gelegentliche Humusgabe ausreichend, jede bodenbearbeitende Maßnahme stört die Pflanze. Nach der Blüte ziehen die Blätter ein und von der Pflanze ist dann bis zum nächsten Frühjahr nichts mehr zu sehen. Ameisen, die von Lock- und Nährstoffen angelockt werden, sorgen für die Verbreitung der Samen. Durch Teilung der rhizomähnlichen Wurzeln kann die Pflanze vermehrt werden.

Das Buschwindröschen ist in sämtlichen Pflanzenteilen giftig. Symptome einer Vergiftung sind Hautreizungen, Magen-Darm-Reizung und Nierenschädigung.

Das Gelbe Windröschen (Anemone ranunculoides L.) bildet, im Gegensatz zum einblütigen Buschwindröschen, bis zu drei Blüten pro Pflanze. Die Pflanze ist auch seltener zu finden.

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