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DillDill

Anethum graveolens L
(Umbelliferae, Doldenblütler)
Dill, Gurkenkraut

Beschreibung: Gewürz- und Heilpflanze
Herkunft: Zentralasien
Wuchshöhe: 100 cm
Blütenzeit: Juli bis August
Blütenfarbe: gelb
Erntezeit: Mai bis September
Standort: locker, humos, kalkhaltig
Licht: sonnig, halbschattig
Vermehrung: Aussaat

Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Dill, eine einjährige, bis zu 1 Meter hohe, sehr anspruchslose Gewürz- und Heilpflanze, gedeiht gut in geschützten, sonnigen bis halbschattigen Lagen bei guter Feuchtigkeit, aber keinesfalls staunass. Ab Mitte April kann direkt im Freiland ausgesät werden. Durch Folgesaaten bis Juli kann man laufend frisches Kraut gewinnen. Der aromatische Geruch und die feinen, fadenförmigen Blätter sind typisch für die Pflanze. Geerntet werden die Blätter, die blühenden Dolden sowie die ausgereiften Samen in den Morgenstunden. Da beim Trocknen zu viel Aroma verloren geht, sollte man die Blätter, um einen Vorrat anzulegen, in Öl einlegen oder einfrieren.
Durch das Würzen mit Dill werden Gerichte schmackhafter und leichter verdaulich.
Als Heilpflanze behebt Dill Magenverstimmungen und Blähungen, fördert die Verdauung und wirkt appetitanregend. Aus reifen Dillsamen zubereiteter Tee ist schlaffördernd.
Bunte Sommersträusse kann man mit Dill hervorragend dekorieren, ausserdem ist ein Dillblütenstrauss ein natürlicher Luftreiniger für die Wohnung.

Ein Hinweis zum Naturschutz im Garten: die Raupe des Schwalbenschwanz ist mitunter, vor allem im Süden Deutschlands, am Dill anzutreffen. Der Schwalbenschwanz gilt als gefährdet. Um diesen schönen Schmetterling zu schützen, sollte man nicht unbedingt die Raupen absammeln. >>>www.NABU.de

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