Ribes rubrum, R. spicatum L.(Grossulariaceae, Stachelbeergewächse)
Rote Johannisbeere
Herkunft: Nordosteuropa, Nordwestasien
Wuchshöhe: 1 bis 2 m
Blütezeit: April bis Mai
Fruchtzeit: Juli bis August
Standort: nährstoffreich, lehmig, windgeschützt
Licht: sonnig, halbschattig
Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Johannisbeeren wachsen vorwiegend als Beerensträucher in Gärten.
Sie liebt nährstoffreiche Lehmböden. Johannisbeeren haben alle einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen. Dunkles, über 4 Jahre altes Holz wird bei oder nach der Ernte oder im Herbst ausgeschnitten, die Haupternte bei roten und weissen Beeren ist am zwei- bzw. dreijährigem Holz. Die Ernte wird erleichtert, wenn die überjährigen Triebe mit den Früchten herausgeschnitten werden. 7 Triebe sollten höchstens verbleiben. Damit die Beeren grösser werden, werden die abgetragenen Triebe um ein Drittel gekürzt. Jährlich nur ein bis zwei neue Triebe heranziehen, die anderen Neutriebe werden weggeschnitten, die Seitenzweige bei älteren Sträuchern bis auf kurze Stummel zurückgeschnitten. Dadurch fällt auch auf das Innere genügend Licht. Rote Johannisbeeren sind immer selbstbefruchtend.Die Pflanze mit Kompost und etwas Kalk düngen, auch Kali fördert den Ertrag. Die Wurzeln sind etwas frostempfindlich und werden deshalb mit Laub o.ä. abgedeckt.
Ribes nigrum L. Schwarze Johannisbeere
Schwarze Johannisbeere bildet neben der roten Johannisbeere eine eigene Art. Durch den Fruchtsäuregehalt, der relativ hoch ist, ist sie nicht jedermanns Geschmack. Die Heimat der schwarzen Johannisbeere ist in Mittel- bis Osteuropa. Sie bevorzugt humushaltigen Lehmboden.
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