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KartoffelpflanzeKartoffelpflanze   KartoffelblüteKartoffelblüte   KartoffelfruchtKartoffelfrucht   KartoffelknollenKartoffelknollen   gekeimte Kartoffelgekeimte Kartoffel

Solanum tuberosum L.
(Solanaceae, Nachtschattengewächse)
Kartoffel

Herkunft: Südamerikanische Anden
Pflanztermin: Ende April
Erntezeit: Juli bis September
Blütenfarbe: weiss
Standort: sandig, lehmig, humos
Licht: hell
Vermehrung: Saatkartoffeln

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Kartoffel, eine ca. 1 m hohe Pflanze, entwickelt an ihren unterirdischen Ausläufern die essbaren Fruchtknollen. Der Knollenansatz beginnt vor der Blüte, die Knollenausbildung und Einlagerung von Reservestoffen nach der Blüte, die Reife nach Absterben des Krautes. Die frostempfindlichen Kartoffeln werden erst, wenn im Frühjahr kein Frost mehr droht, gepflanzt. Aus besonders gepflegten und ausgesuchten Saatkartoffeln, nicht aus Samen, werden die neuen Pflanzen gezogen. Von Juni bis August erscheinen die weissen bis violetten Blüten mit dem auffallend gelben Staubbeuteln. Die für Menschen ungeniessbaren Samen bildet die Pflanze in einer kirschgrossen, grünen, tomatenähnlichen Beere. Die Kartoffelpflanze enthält giftige Alkaloide, darum führt der Verzehr von oberirdischen Teilen der Pflanze zu Vergiftungserscheinungen. Durch Photosynthese speichert die Pflanze Nährstoffe in der unterirdischen essbaren Sprossknolle (der Kartoffel), dazu braucht sie viel Licht und lange Tage, damit sich viel Grünkraut bilden kann. Die Knollen selbst dürfen kein Licht abbekommen, da sie sonst grün und giftig wie der gesamte grüne Teil der Pflanze werden. Mehrmals im Jahr muss daher der Wurzelbereich mit mehr Erde angehäufelt werden. Das schützt den Wurzelraum auch vor zuviel Feuchtigkeit, um gegen Fäulnis vorzubeugen.

Kartoffeln müssen dunkel, kühl und trocken gelagert werden.


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