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LiebstöckelLiebstöckel

Levisticum officinale W.D.J.Koch
(Apiaceae, Doldenblütler)
Liebstöckel, Maggikraut

Beschreibung: Gewürzpflanze
Herkunft: Iran
Wuchshöhe: 100 cm
Blütenzeit: Juli bis August
Blütenfarbe: blassgelb
Erntezeit: erst nach dem zweiten Anbaujahr
Standort: locker, feucht, tiefgründig, humusreich
Licht: sonnig bis halbschattig

Allgemeines zu Standort und Pflege: Liebstöckel ist eine ausdauernde, ca. ein Meter hohe Gewürzpflanze, die alleine stehen sollte, da sie andere Pflanzen hemmt. Die Pflanze möchte viel Kompost und organischen Dünger an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Staunässe sollte vermieden werden.

Die Bätter und Früchte sind als Gewürz üblich, während die Wurzel in der Likörindustrie und medizinisch verwendet wird. Die zerkleinerten frischen Liebstöckelblätter sind ein beliebtes Küchengewürz für diverse Gerichte. (Die bekannte "Maggi-Würze" enthält allerdings keine pflanzlichen Komponenten.) Wegen des intensiven Aromas, das in Überdosierung sehr aufdringlich wirken kann, reichen ein bis zwei der Blätter für eine komplette Mahlzeit. Um das Aroma etwas zu mildern, sollten die Blätter mitgekocht werden. Auch bei längerer Kochzeit behalten die Blätter ihre Würzkraft. Darum lassen sich auch getrocknete Blätter, klein zerrieben und in luftdicht schließenden Glasbehältern aufbewahrt, gut nutzen.

Wurzel und Samen des Liebstöckels werden In der Medizin für Verdauung, Harnapparat und weibliche Fortpflanzungsorgane eingesetzt.
Getrocknete Liebstöckelblätter als Tee wirkt bei Halsschmerzen und Fieber lindernd.


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