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LupineLupine

Lupinus polyphyllus Lindl.
(Fabaceae, Leguminosae, Schmetterlingsblütler)
Lupine

Beschreibung: Beet- und Schnittstaude
Herkunft: Nordamerika
Wuchshöhe: 150 cm
Blütenzeit: Juni bis Oktober
Blütenfarbe: blau, rot
Standort: humos, nährstoffreich, mäßig trocken bis frisch, leicht sauer
Licht: sonnig

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die vielblättrige Lupine (L. polyphyllus), blüht blau und als Zuchtform auch rot. Sie schmücken den Garten mit ihren farbenprächtigen Blütenständen. Die Laubblätter sind fingerförmig und bestehen aus 5 bis 12 lanzettlichen Teilblättchen. Die Samen reifen in behaarten, eingeschnürten Hülsen heran. Sie ist eine beliebte Prachtstaude mit auffälligen Blütenständen. Die Schmetterlingsblüten der Lupinen stehen in 30 bis 50 cm langen Tauben. Lupinen werden bis 150 cm hoch und blühen von Juni bis Oktober. Als Stickstoffsammler (dient der Bodenverbesserung) vertragen sich die Lupinen ausgezeichnet mit allen Nachbarn, da sie mit Hilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden aufbauen. Ausserdem können die Pflanzen mit ihren tiefgehenden, starken Pfahlwurzeln verdichtete Schichten im Unterboden aufbrechen und sie somit wieder lockern und belüften. Die Lupine kann sozusagen als Heilpflanze für den Boden betrachtet werden. Sie gedeihen am besten in durchlässigen, humosen, leicht sauren Böden, an sonnigen bis halbschattigen Standorten, können aber auf weniger optimalen Plätzen zur Bodenverbesserung beitragen.

Die Lupine ist eine schöne Schnittstaude. Regelmäßig für die Vase geschnitten, verlängert sich die Blütezeit der Pflanze bis in den Herbst hinein. Aufgrund der tiefgehenden Pfahlwurzel ist ein Verpflanzen älterer Stauden kaum möglich, es ist besser, sie lieber neuauszusäen.


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