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RhabarberRhabarber

Rheum rhabarbarum L.
(Polygonaceae, Knöterichgewächse)
Rhabarber

Herkunft: Asien
Erntezeit: ab Mitte April
Standort: durchlässig, nährstoffreich
Licht: sonnig, halbschattig


Allgemeines zu Standort und Pflege: Rhabarber ist das erste Gemüse im Jahr, das im Freiland frisch austreibt. Alle Blütenstängel der Rhabarberpflanze nach der Ernte ausbrechen, so kann die Pflanze Kraft für das nächste Jahr sammeln. Immer circa ein Drittel der Blätter stehen lassen. Rhabarber braucht einen stets feuchten, durchlässigen, nährstoffreichen, leicht schattigen, nicht allzu warmen Standort. Obwohl der Rhabarber, besonders während der Vegetationszeit, viel Feuchtigkeit braucht, verträgt er keine stauende Nässe. Jeweils im Frühjahr muß kräftig gedüngt werden. Die Ernte beginnt, sobald die ersten Stängel die anfangs grünen Stangen rot verfärben und genügend dick sind. Das ist in der Regel ca. Mitte April. Dann lassen sie sich leicht, mit einem leichten Ruck, herausdrehen. Die Pflanze muß mindestens ein Drittel der Blätter behalten, damit die Pflanze nicht zu stark geschwächt wird. Die Blütenstände sollten so früh wie möglich abgeschnitten werden, damit die Kraft in das Wachstum der Stängel geht. Rund zehn Jahre hält es Rhabarber am gleichen Platz aus, dann lässt der Ertrag spürbar nach, und die Pflanze muss umgepflanzt werden. Der alte Wurzelstock wird dazu mit einem Spaten geteilt.

Im Sommer kommt das Wachstum zum Erliegen. In den älteren Stängeln lagert sich dann eine hohe Konzentration an Oxalsäure ab, die für Menschen gesundheitsschädigend ist. Deshalb, und um der Pflanze Zeit zur Regeneration zu geben, sollte Rhabarber ab Mitte Juni nicht mehr geerntet und verzehrt werden.


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