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RitterspornRittersporn   RitterspornRittersporn   RitterspornRittersporn   RitterspornRittersporn

Delphinium Elatum-Hybriden Tourn. ex L.
(Ranunculaceae, Hahnenfußgewächs)
Rittersporn, Gartenrittersporn

Beschreibung: ausdauernde Staude, Rabattenpflanze
Herkunft: Europa bis Sibirien
Wuchshöhe: 40 bis 200 cm
Blütenzeit: Juni bis August, oft Nachblüte im Herbst
Blütenfarben: von weiss über himmelblau bis nachtblau, rosa
Standort: fruchtbarer, gut entwässerter aber feuchter Boden
Licht: sonnig

Algemeines zu Standort und Pflege: Die Rittersporne zählen zu den größten, prächtigsten und zugleich traditionellsten Gartenstauden. Mit gigantischen blauen Blütenkerzen verzaubert der majestätische Rittersporn den sommerlichen Garten. Nicht nur als bedeutender blauer Farbspender, sondern auch in Weißtönen ist der Rittersporn im frühsommerlichen und herbstlichen Garten unverzichtbar. In Gruppen kommt er am besten zur Geltung, aber auch mit Margeriten, Lilien, Phlox, Sonnenauge, Mädchenauge, Sonnenbraut, Schleierkraut und Dahlien bildet er einen wirkungsvollen Kontrast. Kultivierter Rittersporn der 350 bis 400 Arten zählenden Gattung Delphinium ist zumeist mehrjährig, also eine Staude. Sie können bis zu fünf Jahre am gleichen Platz bleiben. Der große Platzbedarf sollte bei der Anlage einer Staudenrabatte berücksichtigt werden. Rittersporne werden leicht vom Wind umgeknickt, darum ist es ratsam, mit Stützstäben für Halt zu sorgen. Der Boden sollte großzügig mit einer Mulchschicht bedeckt werden. Nach der Blüte kann man die Pflanze bis auf 10 cm über dem Boden abschneiden, gut gießen und düngen, so daß von August bis Oktober eine zweite Blüte erscheint. Mit einer zweiten Blüte ist nur in milden Klimazonen zu rechnen. Ein Rückschnitt lohnt sich trotzdem, denn auch die grünen Stauden sind sehr dekorativ. Nach ca. fünf Jahren sollte man seinen Rittersporn teilen und verpflanzen, da sonst seine Blühfreudigkeit nachlässt.

Junge Triebe müssen vor Nacktschneckenfraß geschützt werden. Blätter können von Mehltau befallen werden. Triebe im Herbst in Bodenhöhe abschneiden und alle Reste beseitigen, um Infektionen zu vermeiden. Winterschutz ist nicht notwendig.

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