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RoseStrauchrose   RoseStrauchrose   RoseStrauchrose   RoseStrauchrose

Rosa L. (Rosaceae, Unterfamilie Rosoidae, Rosengewächse.)
hier beschrieben: Strauchrose Westerland (Kordes 1969)

Beschreibung: öfterblühende Strauchrose, starkwüchsig, breitbuschig, aufrecht, robust, starkduftend
Herkunft: vermutlich Zentralasien
Wuchshöhe: 1.5 bis 2 m
Blütenzeit: Mai bis zum Frost
Blütenfarbe: Kupferorange
Standort: fruchtbarer, tiefgründiger Boden
Licht: sonnig bis halbschattig
Vermehrung: Stecklinge

Allgemeines zu Standort und Pflege: Strauchrosen eignen sich besonders als Solitärpflanzungen. In der Blütenform unterscheiden sie sich kaum von den Beetrosen, sie sind jedoch wüchsiger und größer. Je nach Sorte erreichen sie eine Höhe bis zu zwei Meter. Eine lang anhaltende, überreiche Blüte zeichnet die Strauchrose aus. Hier ist die "Westerland" beschrieben, ein früh und lange, bis zum Frost blühender, aufrechter Strauch, mit in Büscheln auftretenden, großen, starkduftenden Blüten in leuchtendem Kupferorange. Diese Pflanze ist witterungs- und schädlingsresistent. Je nach Witterung, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind (Ende März bis April), wird der Winterschutz entfernt, anschließend abgestorbene, kranke und erfrorene Triebe bis ins gesunde Holz herausgeschnitten. Um die Blühwilligkeit öfter blühender Rosen auch während des Sommers zu fördern, sollten die verblühten Blumen an der Blattachsel des zweiten voll entwickelten Blattes herausgeschnitten werden. Auftretende Wildtriebe, die aus der Wurzelunterlage unterhalb der Veredlungsstelle hervor spriessen, möglichst frühzeitig an der Ansatzstelle entfernen. Zu erkennen sind diese an ihrem geraden Wuchs und meist sieben oder mehr Blättern. Rosen benötigen einen warmen, sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort mit guter Luftzirkulation und fruchtbarem tiefgründigem Boden, der ausreichend Wasser und Nährstoffe enthält. Die Bodenpflege beschränkt sich in gut vorbereiteten Böden auf das Düngen und auf flaches Lockern der Oberfläche nach starken Regenfällen. Dabei darf an der Basis nicht zu tief in den Boden vorgedrungen werden, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt, halb verrottetem Kompost oder Rindenmulch unter den Stöcken ist vorteilhaft.

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