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Tagetes L.
(Asteracaea, Korbblütengewächse)
Tagetes, Studentenblume

Beschreibung: Sommerblume
Herkunft: Mexiko, Guatemala
Wuchshöhe: 20 bis 80 cm
Blütenzeit: Juli bis Oktober
Blütenfarben: von Zitronengelb bis braunrot, mitunter zweifarbig
Standort: lehmig-humos
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die sehr bekannte und unverwüstliche, einjährige Tagetes kann gefüllte oder einfache Blüten haben, von Zitronengelb bis braunrot, stark duftend oder geruchlos und sie gehört zu den beliebtesten Sommerblumen. Der herbe Duft beruht auf den winzigen Öldrüsen, die an den Rändern der Blätter sitzen. Sie wächst am besten an einem sonnigen Standort, gedeiht aber auch auf halbschattigen Plätzen und sollte stets mäßig feucht gehalten werden. Wenn man die verwelkten Blüten regelmäßig entfernt, bringen sie noch mehr neue Blüten hervor. Saatgut kann leicht von abgeblühten Pflanzen geerntet werden.
Von Januar bis März kann man die Tagetes, in Saatgutschalen auf der Fensterbank bei einer Bodenwärme von 18°C, aussäen. Die Aussaattiefe beträgt ca. 3mm. Die Keimung erfolgt gewöhnlich nach 7 bis 21 Tagen. Wenn die Sämlinge groß genug sind und wenn keine Frostgefahr mehr besteht, kann man sie auspflanzen.
Da die Studentenblume zur Leibspeise der Nacktschnecken gehört, wird sie gern auch zur Randbepflanzung als Schneckenfalle eingesetzt, so daß Nutzpflanzen wie Blattsalat, Erdbeeren usw. verschont bleiben. In den Abendstunden oder am frühen Morgen kann man dort die gefräßigen Gartenbewohner einsammeln.
Als nützliche Helfer vernichten oder hemmen Tagetes Nematoden und Drahtwürmer. Ausserdem werden Mäuse, Kohlschädlinge, Weisse Fliegen und Viren von Narzissen, Phlox, Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Möhren, Petersilie, Porree, und Tomaten ferngehalten, sie lassen Apfelbäume gesunden und auf Rosen wirken sie wachstumsfördernd.

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