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TrichterfarnTrichterfarn   TrichterfarnTrichterfarn

Matteuccia struthiopteris (L.)Todaro
(Pteridophyta, Onocleaceae)
Trichterfarn, Becherfarn

Beschreibung: anspruchslos, bildet schöne Trichter
Vorkommen: Europa, Nordasien und Nordamerika
Wuchshöhe: 100 cm
Standort: feucht, sogar nass
Licht: halbschattig, schattig


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der einheimische Becherfarn gilt als wuchernd und bildet richtige Dickichte, sodaß man Platz zu den Nachbarpflanzen lassen sollte. Seine Wuchsform erinnert an einen Trichter und er kann stattliche Höhen erreichen. Im Garten pflanzt man ihn am besten in feuchte, humusreiche Erde an windgeschützter Stelle. Trichterfarne dürfen nicht austrocknen, da die Wedel dann vorzeitig braun werden. Dieser Schattenfarn eignet sich gut für größere Flächen, ist aber auch als Einzelpflanze sehr eindrucksvoll. Er wächst in der Regel als Gruppe, da er sich durch seine unterirdischen Rhizome schnell ausbreitet und dichte Kolonien bildet. Jede Pflanze bildet eine fächerförmige Gruppe sich wölbender Wedel. Sie sind hellgrün, machen einen frischen Eindruck und wirken, obwohl sie relativ groß werden, zierlich und in den Konturen klar. Im Frühherbst fangen sie an, etwas müde auszusehen, so, als ob es mit ihnen zu Ende geht. Dann noch nicht zurückschneiden, denn die Herbstfarben sind hübsch. Der Trichterfarn ist völlig winterhart und kommt in jedem Winter zurecht. Mit zunehmendem Alter bildet Matteuccia struthiopteris einen kurzen, aber ausgeprägten Stamm, den Stamm eines baumförmigen Farns im Gegensatz zum krautigen Farn. Junge Farne kann man im Frühjahr pflanzen. Da sie sich rasch ausbreiten, sollte man einen gebührenden Pflanzabstand einhalten.



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