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WaldmeisterWaldmeister

Galium odoratum Scop.
(Rubiaceae, Rötegewächse)
Waldmeister, Maikraut, Waldmännchen

Beschreibung: angenehm duftende Waldpflanze
Herkunft: Mittel- und Nordeuropa
Wuchshöhe: 10 bis 30 cm
Blütenzeit: April bis Juni
Blütenfarbe: weiss
Standort: humos, feucht
Licht: halbschattig bis schattig


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Waldmeister ist eine ausdauernde Waldpflanze, die einen feuchten, humosen und schattigen Standort liebt, aber keine volle Sonne verträgt, darum gedeiht er in Lauberde unter Bäumen und Sträuchern gut. Durch Teilung (Stockteilung) kann man ihn vermehren. Der angenehme Duft des Waldmeisters geht von dem in der Pflanze enthaltenen Cumarin aus. Beim Welken der Blätter entwickelt sich der liebliche Duft.

Waldmeister wird für die Zubereitung von Maibowle und als Aromastoff in der Süßwarenindustrie benutzt. Die Industrie nutzt den Waldmeister als Aromastoff für Liköre und Süßspeisen.

Ein Rezept für Waldmeisterbowle: Einen gut gekühlten herb-fruchtigen Weißwein verwenden. Ein kleiner Strauss Waldmeister ohne Wurzeln wird solange liegen gelassen, bis die Pflanze leicht verwelkt ist, das stärkste Aroma wird entwickelt, wenn der Waldmeister einen Tag abgewelkt ist. Dann wird der Strauss so in ein Bowlengefäß gehängt, dass die Enden der Stengel nicht im Weißwein hängen. Damit die Bowle nicht bitter wird, nimmt man den Waldmeister nach 15 bis 30 Minuten wieder heraus. Anschließend wird mit Sekt oder Mineralwasser aufgefüllt und gezuckert.

Das im Waldmeister enthaltene Cumarin kann nächsten Tag einen schweren Kopf sorgen, wenn man zuviel trinkt.


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